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| 14:27 Uhr

Fußball
Wollitz legt den Streit mit dem Jubel-Provokateur bei

Nach seinem Freistoßtor hatte Deniz vor der FCE-Bank salutiert.
Nach seinem Freistoßtor hatte Deniz vor der FCE-Bank salutiert. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Dieser Streit war der Höhepunkt der äußerst intensiven Regionalliga-Partie zwischen Energie Cottbus und Berliner AK. Doch Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz und BAK-Profi Kunay Deniz haben die Sache schnell geklärt.

So schnell wie die Emotionen am Sonntag hochgekocht waren, wurde nun der Streit zwischen Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz und dem Berliner Mittelfeldspieler Tunay Deniz beigelegt. Der FCE vermeldete am Montagvormittag via „Facebook“, dass Wollitz den 24-Jährigen nach den Vorfällen beim Regionalliga-Spiel zwischen dem FC Energie und dem Berliner AK angerufen habe. Der Trainer erklärte danach: „Emotionen gehören zum Fußball, man ärgert sich dann auch mal, aber wir sind nicht nachtragend. Es ist alles geklärt, das freut beide Seiten und nun Schwamm drüber.“

Schwamm drüber also auch über die Wollitz-Aussage direkt nach Spielschluss, dass er Tunay Deniz in seinen Planungen für die kommende Saison durchaus auf dem Zettel gehabt, aber nun gestrichen habe. „So eine Provokation verbietet sich. Er ist ein sehr interessanter Spieler, aber so für Cottbus nicht geeignet. Wir hatten ihn schon lange im Fokus, aber solche Spieler mit solcher Einstellungen sind nichts für Energie Cottbus“, so Wollitz im ersten Ärger. 

Deniz hatte in der 19. Minute für einen Strauchler einen etwas fragwürdigen Freistoß zugesprochen bekommen, über den sich Wollitz direkt auf dem Platz bei Schiedsrichter Martin Bärmann beschwert hatte. Nachdem der gefoulte Spieler den Ball dann wunderschön zur Berliner Führung ins Dreiangel des Cottbuser Tores geschlenzt hatte, war Deniz mit seinen Teamkameraden vor die Cottbuser Trainerbank gelaufen und hatte dort provozierend salutiert. Wollitz erklärte später: „Der größte Fehler, den BAK gemacht hat, war, uns zu provozieren.“ Seine Spieler hätten diese Provokation benötigt, um diese schwierige Partie noch zu drehen. Durch den Sieg bleibt Energie Cottbus in dieser Regionalliga-Saison weiterhin ungeschlagen. Die letzte Heimniederlage datiert vom März 2017.