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| 13:40 Uhr

Fußball
Petersen und Kleindienst freuen sich auf Cottbus

Nils Petersen (r.) und Tim Kleindienst haben für den FCE gespielt.
Nils Petersen (r.) und Tim Kleindienst haben für den FCE gespielt. FOTO: picture alliance / Patrick Seege / Patrick Seeger
Dortmund. Es ist ein schweres, aber reizvolles Los. Energie Cottbus trifft trifft in der 1. Runde auf den SC Freiburg mit Nils Petersen. Der Nationalspieler ist aber erstmal in Urlaub. Von Frank Noack

Fußball-Drittligist Energie Cottbus hat mit dem Bundesligisten SC Freiburg wahrscheinlich das schwerste ­Pokal-Los der Mannschaften aus Berlin und Brandenburg für die 1. Runde gezogen. Hertha BSC und der 1. FC Union stehen zum Auftakt der DFB-Pokalrunde zwischen dem 17. und 20. August gegen die Dritt­ligisten Eintracht Braunschweig und Carl Zeiss Jena vor machbaren Aufgaben. Die Amateure des BFC Dynamo empfangen den Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln und müssen dafür umziehen. Der Jahn-Sportpark ist durch die Para-Leichtathletik-EM besetzt.

Besonderen Reiz bekommt die Partie zwischen dem FC Energie und Freiburg durch die Rückkehr von Nils Petersen in das Stadion der Freundschaft. „Wir freuen uns natürlich auf Nils Petersen. In sportlicher Hinsicht ist es eine schwierige Aufgabe. Wir sollten bescheiden bleiben und die Kirche im Dorf lassen – immerhin ist Freiburg Bundesligist“, erklärte Wollitz gegenüber der RUNDSCHAU.

Petersen befindet sich nach seiner Nicht-Nominierung für die Fußball-Weltmeisterschaft durch Bundestrainer Joachim Löw derzeit im Urlaub und will sich erst danach öffentlich äußern. Klar ist aber: Natürlich freut sich Petersen über dieses Los. In 55 Zweitliga-Begegnungen erzielte er 35 Treffer für den FCE und wechselte anschließend zu ­Bayern München. Inzwischen hat er sogar ein Länderspiel auf seinem Konto.

Mit Tim Kleindienst kehrt ein weiterer Ex-Cottbuser an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück. Er teilte seine Vorfreude bereits unmittelbar nach der Auslosung am Freitagabend im sozialen Netzwerk Instagram mit.

Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz spekuliert vor der Reise nach Braunschweig schon auf die nächste Runde: „Wir freuen uns auf ein Duell gegen einen traditionsreichen Verein. Wir wissen um die Qualitäten der Niedersachsen, doch unser Ziel ist Runde zwei“, kommentierte der Ex-Stürmer die Auslosung.

Zweitligist Union Berlin steht im Duell in Jena ein emotionsgeladenes Derby der ehemaligen DDR-Oberliga-Clubs bevor. „In der ersten Runde des DFB-Pokals hätte es für uns sicherlich ein paar einfachere Lose gegeben. Sowohl für Carl Zeiss, als auch für uns ist es aber ein attraktives Los, das viele Menschen begeistert. Trotzdem gehen wir als Favorit in die Partie“, sagte Union-Geschäftsführer Oliver Ruhnert.