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Fußball
30 Punkte Vorsprung – verrückt! Oder nicht?

Trainer Wollitz und Energie spielen am Samstag gegen Auerbach.
Trainer Wollitz und Energie spielen am Samstag gegen Auerbach. FOTO: Steffen Beyer
Energie Cottbus soll die Saison mit 30 Punkten Vorsprung beenden! Das fordert Trainer Wollitz. Klingt ganz schön verrückt. Aber ist es das auch? Das Wort zum Spieltag von RUNDSCHAU-Sportredakteur Frank Noack. Von Frank Noack

Im kleinen Kreis gegenüber dem RBB und der LAUSITZER RUNDSCHAU hat FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz in dieser ­Woche eine bemerkenswerte Zielstellung ausgegeben: Er will die Saison mit mindestens 30 Punkten Vorsprung beenden! Momentan sind es zwar schon 17 Punkte Vorsprung auf den BFC Dynamo, aber 30 Punkte sind nochmal eine andere Größenordnung.

Verrückt? Nein, sondern eine klare An­sage! Eine Ansage an die Gegner, vor allem aber an die eigene Mannschaft. Klar, es gibt keine ­echten Zweifel daran, dass Energie die Saison als Meister beenden wird. Aber das große Ziel ist der Aufstieg und damit der Sieg in der Relegation.

Der Wollitz-Plan: Jedes Erfolgserlebnis auf dem Weg dahin bringt zusätzliches Selbstvertrauen. Also müssen so viele Siege wie möglich her. Ob es dann am Ende wirklich 30 Punkte Vorsprung werden, ist im Prinzip gar nicht so wichtig.

Außerdem sieht Wollitz wohl auch, dass die potenziellen Gegner in der Relegation in ihren jeweiligen Staffeln mehr gefordert werden als Energie im Nordosten. So gesehen ist die Vorgabe des 30-Punkte-­Vorsprungs vor allem eine schöne Zusatzmotivation für die Spieler, um die Spannung hochzuhalten.

Auch an diesem Samstag im Heimspiel gegen den Tabellen-15. VfB Auerbach (13.30 Uhr, LR-Liveticker).