Piplica: „Ich freue mich auf eine große Show“

Und doch soll bei seinem Abschiedsspiel am 21. Mai im Stadion der Freundschaft (20 Uhr) nicht der sportliche Aspekt im Mittelpunkt stehen. “Ich freue mich auf eine große Show und darauf, viele Freunde wiederzusehen. Wir wollen zwar auch zeigen, dass wir immer noch gut Fußball spielen können. Vor allem Spaß aber wollen wir den Leuten bereiten„, sagt der 41-Jährige. Energies Kult-Torhüter möchte sich so spektakulär verabschieden wie er auch gespielt hat - alles andere würde auch nicht zu einem Piplica passen. In den vergangenen Wochen hat der Bosnier unzählige Telefonate geführt und Kontakte zu alten Weggefährten aufgenommen. Mit Erfolg, denn viele alte Weggefährten wollen ihn am 21. Mai von der aktiven Fußballbühne verabschiedeten. Auf der einen Seite wird Ex-Trainer Eduard Geyer eine Auswahl ehemaliger und noch aktiver Energie-Spieler betreuen, zu der unter anderem Stiven Rivic, Christian Beeck, Antun Labak und Vasile Miriuta gehören. Diese Energie-Auswahl tritt gegen das “Team Pipi„ an. Ihre Teilnahme zugesagt haben beispielsweise Timo Rost, Sergej Barabarez, Josip Simunic und auch Davor Suker. “Ich bin stolz, dass sie alle zu meinem Abschiedsspiel kommen„, freut sich Piplica. Er ist der erste FCE-Profi, der ein offizielles Abschiedsspiel bekommt. 8000 Karten (8 bis 18 Euro) sind bereits verkauft. Feuerwerk und eine Lichtshow sollen das Spektakel auf dem Rasen umrahmen. Dabei ist Piplica nach wie vor ein viel beschäftigter Mann. Er macht den Fußball-Lehrerschein, betreut Energies Amateurteam als Co-Trainer und ist in gleicher Funktion auch für die bosnische Nationalmannschaft im Einsatz. Und möglicherweise ist ja das Abschiedsspiel auch noch gar nicht sein endgültiger Abschied. Bei den Amateuren stand er zuletzt als Ersatztorhüter auf dem Spielberichtsbogen. “Vielleicht ergibt sich ja noch einmal die Gelegenheit„, schmunzelt der 41-Jährige. Fit genug ist Piplica allemal.