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Meinung SPD und Regierungsbildung

Zu „Die SPD in der Lausitz hadert mit der Groko“ (LR, 2. Dezember): (...) Die Menschen, die am 24. September die SPD in Deutschland gewählt haben, die sind davon ausgegangen, dass die SPD ihr Wahlprogramm in einer Regierung, egal ob als alleinregierende Partei oder mit einem Koalitionspartner, für die Menschen umsetzt. Wenn die Menschen gewusst hätten, dass man sich in einer Opposition verschanzen will und anderen das Regieren überlassen will, hätte die SPD noch weniger Stimmen bekommen.
Die SPD hatte in der letzten Koalitionsregierung so viel für die Menschen erreicht, zum Beispiel Einführung des Mindestlohnes, die Rente für Menschen mit 63 Jahren, die 45 Jahre gearbeitet haben und Ähnliches. Wäre es zu einer anderen Regierungsbildung gekommen, dann wäre für die sozial Schwachen wahrscheinlich nicht mehr viel herausgekommen. Die SPD hat eine Verantwortung für Deutschland, eine starke Regierung für Europa mit zu bilden. Sie kann ihre weiteren Wahlprogrammziele jetzt in diese neue Regierung einbringen. Es gäbe so viele Aufgaben (...).